„Human Rights Watch“: Goldschürfer auf den Philippinen

Einen bewegenden und zugleich schockierenden Filmbeitrag hat „Human Righst Watch“ über die Goldschürfer auf den Philippinen veröffentlich. Unvorstellbare Zustände aus Sicht eines Europäers.

  • Kinderarbeit, obwohl gesetzlich verboten.
    Teilweise arbeiten die Kinder schon mit 8 Jahren. Schule und Freunde finden nicht statt. Die Arbeit ist erforderlich, um die Existenz der Familie zu sichern und dies bei einem Monatslohn von 20 USD.
  • Schwangere, die mit Quecksilber arbeiten.
    Das flüssige Quecksilber wird eingesetzt, um den goldhaltigen Sand zu binden. Es verbindet sich zu Amalgan. Über einem Schweißbrenner wird das Quecksilber verdampft, um das reine Gold herauszulösen. Die Wirkung des Quecksilbers auf die Nerven und die Haut bleibt unberücksichtigt. Ungeschützt werden die Dämpfe eingeatmet und die Quecksilberreste werden in die Flüsse gespült.
  • Ungeschütz in 25m-Schächten
    Eine andere Abbauart ist in Schächten. Schlecht gesichert, ausreichend Sauerstoff nur über Ventilatoren. Zu dem schwere Lasten die mit einfachstem Gerät zu bewerkstelligen sind.
  • 10m unter der Wasseroberfläche
    Um die Goldvorkommen in den Flüssen zu erschließen, werden Holzschächte in das Wasser gebaut. In den teilweise nur 70x70cm großen Schächten, tauchen dann die Arbeiter – häufig Kinder – bis zu 10m ab und schippen den Schlamm in Säcke, die dann nach oben befördert werden. Ein Tauchgang dauert durchaus eine Stunde. Sauerstoff gibt es über eine Schlauch – eine Taucherbrille gibt es nicht.

mehr Infos: https://www.hrw.org/de

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